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Antibiotika aus Gülle
Eine wissenschaftliche Studie hat erstmals Antibiotika
aus der Tierhaltung in Nutzpflanzen
nachgewiesen. Der Übertritt in die Pflanzen ist
durch Gülleausbringung auf die Felder erfolgt.
In dem praxisnahen Modellversuch wurde mit
drei verschiedenen Antibiotika belastete
Schweinegülle auf Versuchsparzellen ausgebracht.
Auf den Fälchen wurden Feldsalat und
Winterweizen angebaut. Zum Erntezeitpunkt
konnten Antibiotikarckstände in Wurzeln,
Grünteilen und sogar im reifen Getreidekorn
nachgewiesen werden. Die Studie war vom
nordrhein-westflischen Verbraucherschutzministerium
in Auftrag gegeben worden. Vor
dem Hintergrund zunehmender Antibiotika-
Resistenzen beim Menschen hat das Bärbel-
Höhn-Ministerium diese Ergebnisse als problematisch
bewertet.
Quelle: www.munlv.nrw.de, 20.05.2005
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